Saisonstart

WINTERSPORT-SAISON 2019/20 –
DAS SAGEN DIE PROFIS!

WINTERSPORT-SAISON 2019/20 –
DAS SAGEN DIE PROFIS!

Wintersport-Saison 2019/20 – <br>das sagen die Profis!

Es darf wieder mitgefiebert werden: Biathlon, Bob & Skeleton und Rennrodeln sind erfolgreich in die Saison gestartet und wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf spannende Wettkämpfe, knappe Titelgewinne und rasante Kopf-an-Kopf-Rennen. BMW ist auch in diesem Jahr wieder starker Partner des Wintersports: Unsere Wintersport-Botschafter blicken der Saison gespannt entgegen und freuen sich auf ereignisreiche und abwechslungsreiche Wettbewerbe. Doch was sagen die Profis, wer wird die neue Saison prägen? Was sind die Highlights? Welchen Geheimtipp sollte man auf dem Schirm haben? Wir haben nachgefragt!

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Biathlon

BIATHLON

BIATHLON

Eine der liebsten Wintersportarten der Deutschen und das nicht ohne Grund: Ästhetik, Spannung, Präzision – Biathlon bringt alles mit, was man für einen spannenden Wettkampf braucht.

Auch unsere Experten sind sich einig: Das wird eine spannende Saison mit offenem Ausgang!

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Laura Dahlmeier

Laura Dahlmeier:

„Für mich ist diese Saison natürlich erst mal alles anders – ich bin ja nun Zuschauerin und nicht mehr aktiv als Athletin dabei. Aber ich freue mich sehr darauf, alles von der Seitenlinie aus zu beobachten. Und natürlich ist es toll, BMW als Wintersport-Botschafterin vertreten zu dürfen und meinem Sport auch auf diese Weise treu zu bleiben. Absolute Favoritin ist für mich dieses Jahr bei den Damen Dorothea Wierer. Bei den Männern liefern sich Norwegen und Frankreich bestimmt ein spannendes Duell. Geheimtipps? Sollten ja eigentlich geheim bleiben, aber da schätze ich die Davidova sehr stark ein. Aber auch die Französinnen, vor allem Justine Braisaz, sind nicht zu vernachlässigen. Und der Tarjei Bø ist bestimmt für die ein oder andere Überraschung gut. Norwegen ist meiner Meinung nach ohnehin das stärkste Team. Bei den Rennen freue ich mich am meisten auf die Weltmeisterschaften in Antholz. Das wird bestimmt der Wahnsinn – ganz besonders der Massenstart, das ist Gänsehaut pur. Zu den größten Herausforderungen für die Athleten gehört ohne Zweifel Östersund, und richtig fies kann es nochmal in Kontiolahti in Finnland werden. Sind wir mal gespannt, das wird bestimmt eine Hammer-Saison!“

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Magdalena Neuner

Magdalena Neuner:

„Auch wenn Johannes Thingnes Bø wieder in bestechender Form und damit auch mein klarer Favorit für diese Saison ist: Wir haben im deutschen Team schon auch einige heiße Eisen im Feuer. Zum Beispiel Johannes Kühn, der mit super Laufleistungen auftrumpft, aber auch Benedikt Doll oder Arnd Peiffer. Bei den Damen wird klar Dorothea Wierer dominieren – sie bringt einfach alles am besten zusammen, das Laufen und das Schießen. Martin Foucade kann sicher wieder an alte Leistungen anknüpfen und auch seine Teamkollegen sind nicht zu unterschätzen. Frankreich hat für mich zusammen mit Norwegen definitiv das stärkste Team. Wobei die Italiener in der Mixstaffel eine Rolle spielen können. Deutschland sehe ich nur bei den Herren weiter vorn diese Saison, bei den Damen leider nicht so. Absoluter Saisonhöhepunkt sind für mich die Weltmeisterschaften in Antholz – nicht nur dass die Strecke auch einiges an Herausforderungen mit sich bringt, wie die große Höhe, mit der nicht alle Athleten gleich gut zurechtkommen, aber auch einige anspruchsvolle Anstiege, Zieher und Abfahrten: Ich verbinde auch persönlich einige sehr schöne Erinnerungen mit Antholz und deshalb freue ich mich auf dieses Rennen ganz besonders!“

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Fritz Fischer

Fritz Fischer:

„Biathlon ist der Fußball des Winters: Alle fiebern mit, ob live oder vorm Fernseher. Die Sportart ist einfach so spannend und aufregend, da hat jedes Rennen seinen eigenen Reiz. Ob in Östersund mit dem langen Anstieg oder in den großen Arenen wie Ruhpolding oder Oberhof, wo ein Publikum von 30.000 Leuten den Athleten auch mental alles abverlangt – eine Hammer-Atmosphäre! Aber um zu gewinnen, musst Du eben auf jeder Strecke gut sein, da darfst nicht schwächeln. Ich bin überzeugt, dass auch diese Saison wieder Johannes Bø die Nase vorn hat, jeder Sieg wird über ihn laufen. Bei den Damen schätze ich Dorothea Wierer am stärksten ein. Wobei da als Geheimtipps Franziska Preuß und Denise Herrmann recht weit vorne landen können. So wie bei den Männern Martin Foucade, der bestimmt wieder richtig zurückkommt dieses Jahr. Und aus deutscher Sicht auch Arnd Peiffer – dem traue ich eine Platzierung unter den ersten Drei im Gesamtweltcup ohne Weiteres zu. Das stärkste Team wird Frankreich – die sind einfach wahnsinnig gut diese Saison. Mein Highlight: die Weltmeisterschaft in Antholz!“

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Sven Fischer

Sven Fischer:

„Die Nase vorn wird auch in dieser Saison wieder Johannes Thingnes Bø haben. Bei den Frauen gibt es ein erfahrenes Trio mit Dorothea Wierer, Marte Olsbu Roeiseland und Hanna Oeberg, denen ich gute Chancen im Gesamtweltcup zutraue. Aber auch den ein oder anderen Geheimtipp sollte man definitiv auf dem Schirm haben, wie die jungen Athletinnen Lena Haecki, Marketa Davidova oder Paulina Fialkova. Oder auch Ingrid Landmark Tandrevold aus Norwegen und Emilien Jacquelin aus Frankreich können für Überraschungen sorgen. Frankreich und Norwegen sind für mich die Top-Teams, aber auch von Deutschland ist künftig wieder viel u erwarten. Am meisten freue ich mich auf die Staffeln und die langen Strecken bei den Einzelwettbewerben, die sind immer was Besonderes. Interessant wird auch die Regeländerung bei den Mixstaffeln, die mal von den Frauen, mal von den Männern angelaufen werden. Auch die Distanzen wurden angepasst, so dass die Strecke mal für die Frauen länger und mal für die Männer kürzer als üblich ausfällt – damit ändern sich die Taktik und auch die mögliche Aufstellung. Die größte Herausforderung wartet in Oberhof, wo die Athleten gefordert sind, die wechselnden Wetterbedingungen auf dem Schießstand und in dem schweren Streckenprofil gut zu kontrollieren und die vielen Fans im Stadion und an der Strecke als Kraftquelle zu nutzen. Das absolute Highlight ist auch für mich die Weltmeisterschaft in Antholz: sportlich, emotional und mit gewaltiger Stimmung unter den Biathlon-Fans!“

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Bob & Skeleton

BOB & SKELETON

BOB & SKELETON

Mit Höchstgeschwindigkeiten durch den Eiskanal: Nicht umsonst gehören Bob & Skeleton zu den rasantesten Wintersportarten.

 

Das deutsche Bobteam blickt der Saison gespannt entgegen – insbesondere BMW-Wintersport-Botschafter Francesco Friedrich freut sich sehr auf sein „Heimspiel“: Die BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften presented by IDEAL Versicherung wird ab 17. Februar in Altenberg stattfinden. Der deutsche Rekord-Weltmeister peilt dort im Zweierbob seinen sechsten Sieg in Serie an:

 

„Diese Saison ist für uns eine ganz besondere, was vor allem an der Bob und Skeleton Weltmeisterschaft in Altenberg liegt. Fast das ganze Team kommt aus Sachsen oder aus der Nähe. So einen Saisonhöhepunkt in der Heimat, das kommt nicht oft vor, insbesondere nicht in der Teamkonstellation. Wenn man dann noch von seinen Landsleuten angefeuert wird und am Ende auch noch gewinnt, das wäre natürlich ein ganz besonderes Highlight.“

 

Und auch im Skeleton wird es diese Saison besonders spannend: mit der neuen Regel des IBSF im Skeleton zum maximalen Gesamtgewicht. Bei den Herren bedeutet diese Regeländerung, dass sie inklusive Schlitten nur noch 120 kg wiegen dürfen. Bei den Damen sind es nur 102 kg. Das kann zur Folge haben, dass Skeleton-Athleten mit leichteren Schlitten womöglich schnellere Startzeiten erzielen.

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Rodeln

RODELN

RODELN

Die größten Neuerungen beim Rodeln gibt es wohl im deutschen Team der Damen, denn hier geht im Prinzip ein komplett neues Team an den Start. Nachdem sich Natalie Geisenberger und Datjana Eitberger auf ihre Babypause freuen und die Saison 2019/20 aussetzen und Tatjana Hüfner ihre Rodelkarriere beendet hat, musste Trainer Norbert Loch das Team komplett neu aufstellen.

 

Norbert Loch im Interview:

„Im Damenteam weht ein frischer Wind, was für uns aber einiges an Aufbauarbeit bedeutet, um aus unseren Neuzugängen ein echtes Team zu machen. Dennoch sind wir nicht zu unterschätzen und die anderen Länder können sich warm anziehen. Für die ein oder andere Überraschung werden wir sicherlich sorgen.“

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