UNTER STROM.

BMW i.

BMW i in der Formel E.

UNTER STROM.BMW i in der Formel E.

Innovativer Ansatz: Was für viele Motorsportfans lange Zeit undenkbar schien, ist mit der ABB FIA Formula E Championship längst Realität geworden. Sie ist die weltweit erste Rennserie für vollelektrische ­Formelfahrzeuge – und bis heute die einzige mit globaler Bedeutung. Ihr Konzept entstand 2012 mit der Idee des Präsidenten des Auto­mobilweltverbands FIA, Jean Todt, das Potenzial der nachhaltigen ­Mobilität in den Vordergrund zu rücken. Zusammen mit Alejandro Agag, Gründer und heutiger CEO der Serie, entwickelte die FIA eine internationale Entertainment-Marke mit Rennsport-Fokus. Seit ihrer ersten Saison im Jahr 2014 hat sich die Formel E mit packenden Rennen, innovativen Ansätzen und spektakulären Events in den Metropolen der Welt etabliert. Von Beginn an war BMW i als „Official Vehicle Partner“ mit dabei. Für die aktuelle fünfte Saison wurde der nächste Schritt vollzogen: Als BMW i Andretti Motorsport unterstreicht BMW i seine hohe technologische Kompetenz als teilnehmender Rennstall in der Formel E.

 

 

Forschungslabor im Renneinsatz: Der Technologietransfer zwischen Rennsport und Serienentwicklung war bei BMW wohl noch nie so unmittelbar wie beim Formel-E-Projekt. Der Antriebsstrang des Formel-E-Fahrzeugs wird von Ingenieuren entwickelt, die auch an den Serienantrieben der BMW i Modelle arbeiten – mitunter in den gleichen Produktionsstätten. Die Zusammenarbeit von Rennsport- und Serien­abteilung funktioniert dabei als Kreislauf. Der Formel-E-Antrieb profitierte in seiner Entwicklung von der Erfahrung der Ingenieure aus der Serie. Im Gegenzug fließen die Erkenntnisse aus der Formel E direkt zurück in die Entwicklung zukünftiger Serienantriebe kommender BMW i Modelle. Denn der Rennsport ermöglicht die Erprobung neuer Materialien, Technologien und Arbeitsweisen unter extremen Bedingungen. „Das Know-how von BMW liegt beim BMW iFE.18 Rennfahrzeug vor allem im Herzstück des Fahrzeugs, dem Antriebsstrang“, erklärt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. Mit Erfolg: Werksfahrer António Félix da Costa gewann auf Anhieb das erste Rennen der Saison.

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5 FRAGEN AN ANTONÍO FÉLIX DA COSTA.

Der 27-jährige Portugiese fuhr von 2014 bis 2016 für BMW in der DTM und ist heute BMW Werksfahrer in der Formel E.


Die Formel E ist in ihre fünfte Saison gestartet, die zugleich auch Ihr fünftes Jahr in der Meisterschaft ist. Wie hat sich die Rennserie entwickelt? Wenn man wie ich von Anfang an dabei war, ist es beeindruckend zu sehen, wie sich die Formel E im Laufe der vier Saisons verändert hat und wie sie gewachsen ist. Sie ist inzwischen zu dem Ort geworden, an dem jeder Fahrer sein möchte. Mehr noch: Man muss sich nur anschauen, wie professionell die Formel E ist, wie viele Hersteller dabei sind, wie viele Fans bei den Rennen sind und wie hoch das Level der beteiligten Sponsoren ist. Die Formel E ist in den Fokus der Motorsportwelt gerückt. Das war für uns alle eine großartige Reise. Jetzt nimmt jeder die Serie ernst. Sie ist wirklich enorm groß geworden.


Was ändert sich mit dem Werkseinstieg von BMW für Sie persönlich?
Ich habe von Beginn an davon geträumt, BMW Werksfahrer in der Formel E zu sein. Schon in Saison eins habe ich gehofft, dass BMW eines Tages dabei sein wird, und jetzt ist es so weit. Für mich fügen sich alle Teile des Puzzles zusammen. Es ist schön, wenn ein Plan so gut aufgeht. Ich habe mich sehr auf die laufende Saison gefreut und hoffe, dass wir gemeinsam noch viel erreichen können.

Was gefällt Ihnen an der Formel E am besten? 
Wir verschieben jeden Tag die Grenzen. Wir fahren mitten in Metropolen, in denen noch keine andere Serie ein Rennen zustande gebracht hat. Unsere Events sind fantastisch, und es kommen viele Leute, um uns zuzusehen. Nun ein Teil des BMW Teams zu sein, motiviert mich unheimlich. 

 

Wie kann die Formel E dabei helfen, Elektromobilität populär zu machen? 
Ich denke, mit der Formel E können wir zeigen, dass Elektrofahrzeuge nicht nur gut für den Planeten sind, sondern auch schnell sein und Spaß machen können. Wir haben eine großartige Rennserie mit tollem Racing und mit dem BMW iFE.18 ein Fahrzeug, das uns einen großen Schritt nach vorn bringen wird. 


Was kann Ihre Arbeit an den Renn­strecken zur Entwicklung der nächsten Generationen elektrischer Serienfahrzeuge beitragen?
Im Formel-E-Projekt kann sich BMW selbst mehr herausfordern. Das Rennprogramm bietet den Ingenieuren ein Versuchsfeld, ein Labor, für die Weiterentwicklung des elek­trischen Antriebsstrangs. Wir ermutigen die Entwickler der Serienfahrzeuge, so aggressiv wie möglich an die Sache heranzugehen. Ich denke, die Formel E hat BMW bereits jetzt dabei geholfen, die Messlatte in der E-Mobilität sehr hoch zu legen, und wird auch dabei helfen, diese Höhe in den kommenden Jahren noch zu steigern.

WELTWEIT UNTERWEGS – IM MAI AUCH IN BERLIN.

Die Formel E ist bereits Ende 2018 in ihre fünfte Saison gestartet, die aus insgesamt 13 Läufen besteht. Gefahren wird in Asien, Nord- und Südamerika, Afrika sowie in Europa. Charakteristisch für die innovative Rennserie sind dabei neben den urbanen Austragungsorten auch das eintägige Veranstaltungsprozedere, was den Zeitplan für die Zuschauer kompakt und damit erlebnisgeladen macht. In Deutschland fährt die Formel E am 25. Mai erneut in Berlin-Tempelhof und damit im Herzen der deutschen Hauptstadt.

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