STORYS.

LIFESTYLE VON HEUTE FÜR EIN SCHÖNERES MORGEN.

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LIFESTYLE VON HEUTE FÜR EIN SCHÖNERES MORGEN.

STORYS.LIFESTYLE VON HEUTE FÜR EIN SCHÖNERES MORGEN.

Lifestyle steht heutzutage für weitaus mehr als für Mode und Accessoires. Es geht um Ideen für die Zukunft. Umso besser, wenn diese Gedanken nicht auf dem Papier bleiben, sondern in die Praxis umgesetzt werden. Treffen Sie in unseren Storys Menschen, die genau dies tun. Entdecken Sie mit uns überraschende Fragestellungen und ungewöhnliche Antworten. Denn Zeitgeist heißt heute eben auch, seiner Zeit im Geiste voraus zu sein.

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AUS ALT MACH FEIN: DIE BESTEN UPCYCLING-IDEEN.

Das Bild zeigt die beiden Berliner Designerinnen Rasa Weber und Essi Glomb beim Experimentieren mit Mikroalgen zur Farbgewinnung.

 

 

Nachhaltige Produkte sind gut für die Umwelt. Aber machen sie auch nachhaltig Eindruck? Den Beweis liefern Designer in Berlin mit ihren Accessoires für die BMW i Collection. Erleben Sie eine vollelektrische Stadtrundfahrt voller Entdeckungen – wir sagen nur: Apfelleder.

Bei Recyclingprodukten denken viele an raues Papier oder robuste Plastikstühle, wohl weniger an edle Accessoires. Doch das Wiederverwenden von Abfällen bietet im Produktdesign auch die Möglichkeit, die darin enthaltenen Rohstoffe aufzuwerten. Stichwort „Upcycling“

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Das Bild zeigt auf der linken Seite das bekannte Recycling-Symbol und daneben das Upcycling-Symbol.

 

 

Die Berliner Designerinnen Rasa Weber und Essi Glomb beschäftigen sich seit Jahren mit nachhaltigen Produkten. So haben sie mit ihrem Designstudio Blond & Bieber umweltfreundliche Textilfarben entwickelt, die aus Mikroalgen gewonnen werden.

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Das Bild zeigt links die beiden Designerinnen Rasa Weber und Essi Glomb in ihrem Studio und rechts in einem BMW i3 fahrend.

 

 

Zukunftsweisend: die Designerinnen Rasa Weber (links) und Essi Glomb. In einem BMW i3 fahren Sie durch Berlin und entdecken spannende Upcycling-Ideen.

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Nachhaltigkeit im Schreibetui.

Der erste Stopp von Rasa Weber und Essi Glomb ist ein Café am Spreeufer – für ein Treffen mit Christine Arlt und Ulrich Riedel vom Label Manaomea, das in Olching bei München ansässig ist. Die beiden Unternehmer geben dem Thema Upcycling eine eigene Handschrift: Sie fertigen Bleistifte aus Textil- und Agrarrückständen.

Ulrich Riedel erklärt, warum Bleistifte aus Holz nicht gerade nachhaltige Produkte sind: „Das Holz muss von besonderer Qualität sein und darf zum Beispiel keine Astlöcher haben. Im Zuge des Sägens und Fräsens bleiben letztlich nur 20 Prozent eines Baums für die Stifthülsen übrig. Der Rest endet als Holzspäne.“ Das ist nicht wirklich ressourcenschonend.

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Das kleine Bild zeigt die Designerin Rasa Weber im Gespräch mit Christine Arlt und Ulrich Riedel vom Label Manaomea. Das große Bild zeigt zwei Upcycling-Bleistifte neben einem Stiftetui.

 

 

Christine Arlt, Co-Gründerin und Managing Partner von Manaomea.
„Wir fertigen Stifte aus Textilresten, die bei der Produktion von Autositzen übrig bleiben.“

Für die BMW i Collection haben Christine Arlt und Ulrich Riedel eine raffinierte Upcycling-Idee entwickelt: ein Schreibset, das aus den Webkantenresten gefertigt ist, die bei der Herstellung von Bezügen für Autositze übrig bleiben. Diese Textilreste für das Upcycling bezieht Manaomea von BMW.

„Wir machen Stifte zum Beispiel auch aus alten Kleidungsstücken“, ergänzt Christine Arlt. „Das Spannende daran ist der individuelle Charakter, den die Produkte durch das Recycling bekommen. Wenn ein Stift eigens für mich aus einem meiner alten Kleidungsstücke gefertigt ist, dann habe ich zu dem Produkt eine ganz persönliche Verbindung.“

Aus etwas Abgelegtem wird ein neuer persönlicher Gegenstand – diese Upcycling-Idee ist wahrlich weitsichtig. Christine Arlt beschreibt ihren Gegenentwurf zu Wegwerfartikeln: „Je stärker die persönliche Beziehung zu einem Produkt ist, desto größer ist die Wertschätzung und desto nachhaltiger die Nutzung.“

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Treffen Sie die Stifte-Hersteller im Video.

 

 

Designer-Taschen aus Apfel-Abfällen.

Nächste Station: die 127 Jahre alte Arminius-Markthalle in Berlin-Moabit, eine der schönsten Markthallen Deutschlands. Hier treffen Rasa Weber und Essi Glomb sich mit Hannes Parth vom Südtiroler Unternehmen Frumat – bekannt für sein Apfelleder.

„Beim Pressen von Apfelsaft bleiben Feststoffe übrig“, erklärt Hannes Parth. „Dieser sogenannte Apfeltrester ist viel zu schade für den Biomüll.“ Denn aufgrund seines hohen Zellulosegehalts eigne sich Apfeltrester ideal für stilvolle Upcycling-Ideen.

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Das kleine Bild zeigt die Designerin Essi Glomb im Interview mit Hannes Parth von Frumat. Das große Bild zeigt einen Rucksack aus Apfelleder aus der BMW i Collection.

 

 

Hannes Parth, Geschäftsführer von Frumat
„Der Apfeltrester ist viel zu schade für den Biomüll.“

Frumat fertigt aus dem Trester und aus den Schalen von Äpfeln „Apple Skin“, so der Markenname des Apfelleders. Dank seiner edlen und glatten Oberfläche ist das Lederimitat ein idealer Ersatz für tierische oder rein chemische Produkte. Es eignet sich für nachhaltige Kleidung, für Accessoires wie Designer-Taschen oder auch für Papier.
 

„Wir verbrennen oder zerstören allein in Europa jährlich drei Milliarden Tonnen Müll“, sagt Hannes Parth im Gespräch mit Rasa Weber und Essi Glomb. „Damit verlieren wir diese Materialien für immer!“ Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und schwindender Ressourcen sind Upcycling und das Verwenden von Recyclingmaterialien für den Unternehmer ein Muss.

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Treffen Sie den Apfelleder-Macher im Video.

 

 

Wertschätzung statt blinder Konsum.

Nach dieser faszinierenden Rundtour fahren die beiden Designerinnen zurück ins eigene Studio. „Alle Upcycling-Ideen und Recycling-Ansätze, die wir heute gesehen haben, wollen Müll und Überproduktion reduzieren“, resümiert Essi Glomb. Rasa Weber stimmt ihr zu: „Kein unüberlegter Konsum, keine kurzlebigen Modeartikel, sondern nachhaltige Produkte, mit denen sich der Kunde identifizieren kann. Von denen er weiß, wo, wie und woraus sie hergestellt werden – darum geht es in Zukunft.“

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VALENCIA: MIT FAHRTWIND IN DIE ZUKUNFT.

Das Bild zeigt Möbeldesigner Fernando Abellanas bei einer Fahrtpause. Er sitzt hoch über den Parkanlagen des Jardin des Turia und genießt den Blick in die Ferne. Neben ihm steht sein BMW Active Hybrid E-Bike.

 

 

Umdenken als Passion.

Die Valencianer bewegen sich jetzt am liebsten radelnd durch ihre Stadt. So wie Fernando Abellanas. Der Möbeldesigner schwingt sich aufs BMW Active Hybrid E-Bike, hält an den grünen Spots seiner Heimat und zeigt uns, dass es sich lohnt, seinen Lebensstil immer wieder neu zu denken.

Wir lernen Fernando Abellanas in seinem Zuhause kennen. Auf 200 Quadratmetern lebt und arbeitet der Möbeldesigner in den Räumen eines ehemaligen Schuhgeschäfts. Nur eine Wand trennt den Tüftler und sein Studio „Lebrel“ vom privaten Wohnraum. Drei Jahre lang erschuf er sich das großzügige Domizil südlich des Zentrums von Valencia mit den eigenen Händen, inklusive Mobiliar. Fernandos Objekte sind dem Minimalismus verschrieben – hochfunktional und mit einem Mindestmaß an Ressourcen hergestellt.

„Mir ist die Haltbarkeit eines Objekts wichtig“, erklärt er. Kein Zufall also, dass langlebige Materialien wie Stahl und massives Holz bei „Lebrel“ immer wieder feste Verbindungen eingehen – sei es als Tisch, Regal oder Lampe.

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Das Bild zeigt auf der linken Seite Fernando auf seinem BMW Active Hybrid E-Bike und daneben eine Porträtaufnahme des Möbeldesigners.

 

 

 
„Mir ist die Haltbarkeit eines Objekts wichtig.“

An Feldern vorbei.

Etwas außerhalb des Zentrums zu wohnen, kommt dem 34-Jährigen – und seinen Hunden – gerade recht. Der Stadtteil Paiporta bietet ihm Natur, Obstgärten und Freiraum und ist gut an den Puls der Stadt angebunden. Dafür braucht es nicht mehr als ein Bike: Die roten Fahrradwege ziehen an Feldern vorbei von hier draußen bis ins Stadtzentrum hinein.

Abellanas ist weite Strecken seinen Hunden zuliebe gewohnt, umso komfortabler sitzt er nun im Sattel des BMW Active Hybrid E-Bikes. Der Fixie-Trend, die Reduzierung aufs Wesentliche, war Vorbild der Eigenentwicklung von BMW in Zusammenarbeit mit dem Studio Designworks. Es integriert Lichtanlage, Akku, Ladeanzeige und Display in den Rahmen und wird – rein äußerlich – zum Minimalisten. Damit passt es perfekt zu Abellanas. Die erste Etappe über Land vergeht wie im Flug.

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Durchs stillgelegte Flussbett.

Wer glaubt, das Stadtinnere wäre weniger grün, kennt das junge Valencia noch nicht: Hier blüht es heute mehr als jemals zuvor. Mit nachhaltiger Stadtplanung und neuen Wohnkonzepten hat die Großstadt Platz für eine grüne Zukunft geschaffen: Nun bewegen sich dort, wo der Fluss Rio Turia bis in die 50er Jahre noch durch die Stadt floss, Fußgänger und Radfahrer. Der Fluss wurde damals nach starken Überschwemmungen umgeleitet, jetzt erstreckt sich auf über 100 Hektar und neun Kilometern Länge die innerstädtische „grüne Lunge“: Der hier entstandene Jardin del Turia lässt Palmenhaine wachsen und Rosengärten blühen, lädt zum Sport, zum Skaten und Flanieren ein. Darüber spannen sich 18 alte und moderne Brücken – gesäumt wird er von architektonischen Meisterwerken der Moderne: Die Stadt der Künste und der Wissenschaften, von Santiago Calatrava und Félix Candela in den 90er-Jahren entworfen, liegt im unteren Teil des stillgelegten Flussbetts und beherbergt Oper, Planetarium und Museen. Architektur, die Exzentrik nicht scheut und Touristen aus aller Welt anzieht.

Diese radeln mit den Einheimischen um die Wette – nicht nur im geliebten Turia-Park. Auch den Rest der Stadt durchzieht ein viel frequentiertes Radwegenetz, das insgesamt über 120 Kilometer zählt. Die nachhaltige Stadtplanung hat etwas ins Rollen gebracht und Mobilität in die Zukunft gedacht. „Man sieht immer mehr E-Bikes und elektrische Roller, dazu werden die Radwege weiter ausgebaut. „Ein gutes Zeichen“, findet Abellanas, dem das mühelose Durchfahren der verschiedenen Parks sichtlich Freude bereitet.

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Architektur als Impulsgeber.

Er ist in Valencia geboren und mit der Entwicklung zu einer prosperierenden Stadt der Moderne großgeworden. Der 34-Jährige nutzt selbst die grüne Transitstrecke regelmäßig, um sich in seiner Heimatstadt autofrei fortzubewegen. Und er ist ein Fan der nachhaltigen Wohnprojekte, die in Valencia verwirklicht wurden, wie z. B. der Gebäudekomplex Espai Verd, unser nächstes Ziel östlich des Zentrums. „Damit wurden Impulse gesetzt für eine neue Art, urbanes Leben zu gestalten“, sagt Abellanas. Er mag das Umdenken von Architektur und Konstruktion. Unter seinem Label „Lebrel“ entstehen nicht nur Möbel, sondern ganze Raumkonzepte – vorübergehend und abseits des Erwartbaren. Wie zum Beispiel ein Atelier, das er unter das Gewölbe einer Betonbrücke montiert hat und das selbst vorbeilaufenden Menschen nicht ins Auge fällt. Das Versteckspiel ist ein gewünschter Nebeneffekt. Seine subversiven Raumprojekte zählen zur „Parasite Architecture“ und sind seine Reaktion auf den knapper werdenden Platz in der Stadt, aber auch eine Kindheitserinnerung: „Es erinnert an das Gefühl beim Versteckenspielen, eine Mischung aus Isolation und Schutz.“

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URBAN UTOPIA.

Ein weiteres Bild zeigt Fernando bei einer Pause. Er sitzt an eine Säule gelehnt, neben ihm steht sein BMW Active Hybrid E-Bike.
Ein großes Bild zeigt den Gebäudekomplex Espai Verd mit üppig begrünten Dachterrassen und Balkons.
Ein kleines Bild zeigt grüne Parkanlagen in Valencia.
Ein großes Bild zeigt den Gebäudekomplex Espai Verd mit üppig begrünten Dachterrassen und Balkons.

Ein weiteres Bild zeigt Fernando bei einer Pause. Er sitzt an eine Säule gelehnt, neben ihm steht sein BMW Active Hybrid E-Bike.

Ein kleines Bild zeigt grüne Parkanlagen in Valencia.

Angekommen am Gebäudekomplex Espai Verd, steigt Fernando vom Rad und schiebt. So geläufig ihm das Bauwerk ist, es verliert nicht an Bedeutsamkeit. „Espai Verd hat Architektur und Konstruktion revolutioniert. Eine große Inspiration für meine Arbeit“, erklärt er.

Espai Verd war einer der Vorboten des heutigen nachhaltigen Valencia. Diese „urban utopia“ aus den 80er Jahren hat an Aktualität nichts eingebüßt, weil sie Werte wie ökologisches und soziales Miteinander lebt. Sie vereint 108 Stadthäuser in verschiedenen Höhen. In den integrierten gemeinschaftlichen Gärten wachsen Kiefern und Palmen, ein Wasserfallbrunnen im Eingangsbereich funktioniert als Ökosystem und sorgt für saubere Luft. Nicht einmal zum Auspowern müssen die Bewohner das Refugium verlassen: Eine Laufstrecke und ein eigener Pool auf Höhe des Obergeschosses bieten Gelegenheit genug dazu.

Der Betonkomplex von Architekt Antonio Cortes Ferrando ist als kompakte Stadt zu verstehen, die die Vertikale als entscheidenden Parameter hinzuzieht und mit ausladenden Terrassen die Natur auf jede der 13 Wohnebenen und gemeinsam genutzten Flächen holt.

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Individuell mobil sein.

Eine intelligente Stadtplanung berücksichtigt die Themen, die uns die Zukunft bringen wird, und wirkt als Vorbild. Ohne das wachsende Radwegenetz und den Jardìn del Turia wären die Valencianer nicht aufs Bike umgestiegen. Sie arrangieren sich nicht nur damit, sondern lieben ihr neues, grünes Großstadtleben. Dass Nachhaltigkeit sogar zu effektiveren Mobilitätskonzepten führen kann, zeigen die vielen Pedelecs, Elektrobikes und -roller, die das Stadtbild mehr und mehr prägen.

Die neuen Distanzen nehmen sie mit umweltfreundlichen Methoden und sind damit in der Innenstadt sogar schneller unterwegs als mit dem Auto. „Auch Mobilität definiert eine Stadt. Ein E-Bike kann als Mobilitätskonzept die Lösung sein. Wir sind schnell unterwegs, erhalten die Umwelt und erfreuen uns an der Sonne und der frischen Luft.“ So sieht für Abellanas modernes Stadtleben aus.

„Ich glaube an Individualität, Nachhaltigkeit und die Rückbesinnung auf die Natur“, sagt Fernando Abellanas, „die sind nicht nur für mich gültig, sondern für alle.“ Werte, die er persönlich lebt und in seiner Heimat- und Wahlstadt wiederfindet. Valencia hat sich zur Zukunftsstadt entwickelt, die etwas Entscheidendes verstanden hat: Wenn ein Cut gemacht werden muss, dann, um die Natur zurückzuholen. „Valencia hat Potenzial, andere Städte zu inspirieren“, davon ist Abellanas überzeugt. Dafür muss nicht unbedingt ein ganzer Fluss umgeleitet werden – nur umgedacht.

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Das BMW Active Hybrid E-Bike parkt vor einem Fluss innerhalb der Stadt Valencia.

 

 

BMW Active Hybrid E-Bike.