Ausgezeichnetes Wohlfühlen

AUSGEZEICHNETES WOHLFÜHLEN.

AUSGEZEICHNETES WOHLFÜHLEN.

Ausgezeichnetes Wohlfühlen.

Ein entspannendes Bad, ein relaxender Besuch in einem Dampfbad – praktisch jeder Mensch weiß um deren wohltuende Wirkung. Schon Kindern macht man da nichts vor: „Versuchen Sie mal, Dreijährigen zu erklären, dass Duschen schöner ist als ein Bad“, sagt Beate Chlosta mit einem fröhlichen Lachen. „Sie scheitern kläglich!“ Die Geschäftsführerin des Wannen-, Whirlpool- und Dampfbadherstellers HOESCH Design spricht aus eigener Erfahrung. Als sie vor zehn Jahren in das Unternehmen am Rande der Eifel kam, nahm sie ihre damals drei Jahre alte Tochter oft mit, um die Produkte im geräumigen Testbad auszuprobieren. „Wir waren viele Wochenenden hier“, erinnert sich Chlosta. Auch für sie sind diese Besuche bis heute nicht nur beruflich, sondern auch privat ein Traum: „Ich bin ein Badewannentyp. Ein Zuhause ohne Badewanne kann ich mir nicht vorstellen.“

HOESCH ist ein jahrhundertealtes Traditionsunternehmen, das 275-jährige Jubiläum hat die ehemals Metall verarbeitende Firma in diesem Jahr gefeiert. Am Stammsitz in Kreuzau bei Düren zeugen an den Bauten aus massivem, graubraunem Bruchstein noch heute die eisernen Jahreszahlen davon: Ein Jahr nach der Firmengründung war 1743 das Wohnhaus fertig, eine Papiermühle kam 1770 dazu. Im umgebauten Erdgeschoss der Mühle präsentiert Chlosta die HOESCH Produktpalette: In großen weißen Wannen blubbern dezent Luftbläschen an die Wasseroberfläche, LED-Leuchten tauchen das warme Nass in angenehme Farben, die Glasdächer geräumiger Duschen und Dampfbäder schimmern grün, rot und blau. Auf ein Antippen der beleuchteten Bedienfelder ertönt sogar die Lieblingsmusik. „Baden und Dampfen sind schöne Momente, die wir mit Licht, Duft, Sound sowie hoher Funktionalität und Design zu besonderen Events in unserer schnelllebigen Zeit machen“, sagt Chlosta.

Die neue Wohlfühl-Wannen-Zeit begann 1972 mit einer grünen Badewanne aus Acryl. HOESCH verabschiedete sich damals von der Metallverarbeitung und revolutionierte mit dem neuen Material die Badgestaltung. Der Kunststoff Acryl ist für die Haut besonders angenehm und lässt ganz andere Formen und Farben zu. Das Unternehmen hatte damit das richtige Gespür für Erfolg versprechende Produkte: „Man hat das erste Mal gewagt, die Badewanne zum Design-Objekt zu machen und sie nicht mehr als einfaches Behältnis für Wasser zu sehen“, erklärt Chlosta. Die bunten Werbeanzeigen dieser Zeit strahlen noch heute vor Lebensfreude. HOESCH traf den Nerv der Zeit, entwickelte Wannen für zwei – die Spezialität des Hauses – und trug in den folgenden Jahren entscheidend dazu bei, dass die Badkultur raffinierter, schöner und größer wurde, bis sie schließlich ein Teil des Wellness-Trends ausmachte. Heute dominiert allerdings, anders als in den 1970er-Jahren, elegantes Weiß die Produkte.

Wie ein Ballon bläht sich das 230 Grad heiße Acryl auf, bevor es sich in die Form schmiegt. Tiefziehen nennt sich dieser erste Schritt der Herstellung einer Wanne aus Sanitäracryl. In einer langen, denkmalgeschützten Fabrikhalle hinter dem Stammsitz legen dazu zwei Mitarbeiter eine gut zwei mal zwei Meter große Acrylplatte in eine Aluminiumform. Nachdem der Kunststoff erhitzt und aufgeblasen wurde, schiebt sich von unten die Form hinein, erste Kanten einer Eckwanne werden sichtbar. Sobald der Rohling mit Luft auf etwa 80 Grad abgekühlt ist, was die Arbeiter an der Maschine routiniert mit den Händen erfühlen und an den Knackgeräuschen erkennen, heben sie ihn behutsam hinaus. Ein erster Blick verrät sofort, ob die hohen Qualitätsansprüche erfüllt sind, in diesem Fall für ein Modell der Beststellerserie Spectra. Danach werden die Wannenböden mit Glasfasern verstärkt, der Ablauf und Löcher für Whirl- und Massagedüsen in Boden und Seite hineingebohrt. Die Wanne wird poliert und mit Technik wie Pumpen, Motoren, Licht und Schläuchen versehen. In einem 24-Stunden-Test muss jede Wanne ihre Dichtigkeit und Funktion beweisen, bevor sie noch mal auf Hochglanz gebracht wird – alles in Handarbeit.

„Wer diese Manufakturarbeit sieht, versteht auch den Preis unserer Produkte“, sagt Chlosta. Ab mehreren Hundert Euro ist eine HOESCH Wanne aus Acryl beim Händler zu haben, mit Whirldüsen und Licht steigt der Preis deutlich. Auch exklusive Sonderanfertigungen seien keine Seltenheit, erzählt Chlosta. Die lassen sich die Auftraggeber gern auch noch mehr kosten – von Hollywoodstars über Sportgrößen bis zu hochrangigen Politikern reicht die Kundschaft. HOESCH Bäder finden sich weltweit auch in vielen exklusiven Hotels. Komplette Bäder und Dampfbäder kommen schnell auf fünfstellige Beträge. Dafür verfeinert HOESCH immer wieder zusätzlich das Angebot an hilfreichen Funktionen: Es gibt die Badewanne, die sich selbst desinfiziert, das Dampfbad, das gleichzeitig auch eine Aromatherapie bietet, oder die Dusche, die die Musiksammlung vom Smartphone ertönen lässt. „Wir helfen den Menschen mit unseren Innovationen dabei, sich etwas Gutes zu tun“, so Chlosta. Darin ähnele die Firma BMW: „Wir sind sehr technikaffin und haben den Mut zu Neuem. Aber wir achten sehr darauf, dass moderne Neuerungen auch zu uns passen. Sie müssen ästhetisch stimmig sein.“

Renommierte Architekten und Designer wie Sir Norman Foster oder Philippe Starck entwerfen regelmäßig neue Modelle. Mit herausragendem Erfolg: HOESCH errang schon viele Auszeichnungen, etwa den „Red Dot Award“ und den „German Design Award“. Die Produzenten des James-Bond-Films „Casino Royale“ suchten sich gezielt eine von Stardesigner Starck entworfene Wanne für eine Nebenrolle in dem Blockbuster aus. Doch selbst die Design-Ikonen absolvieren bei HOESCH einen harten Test: Jeder neue Prototyp muss sich beim Probebaden beweisen – dazu steigt auch die Belegschaft in die Wanne. „Es ist sehr wichtig, die Entwürfe zu testen. Denn egal ob sie groß oder klein sind, es müssen ganz verschiedene Menschen die Vorzüge einer neuen Entwicklung empfinden können“, sagt Geschäftsführerin Beate Chlosta. „Unsere Anforderungen sind dabei sehr einfach: Wir streben Vollkommenheit an.“ 

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HERSTELLUNGSPROZESS EINER ACRYLWANNE.

Eine Wanne aus Acryl wird aus der Taufe gehoben und erhält den letzten Schliff in sorgfältiger Handarbeit.

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Schritt 1

Damit die Acrylplatte in Form kommt, heben Arbeiter sie in die Maschine.
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Schritt 2

Wie ein Ballon wird das Acryl für die Wanne Spectra zunächst aufgeblasen.
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Schritt 3

Nach dem Tiefziehen auf etwa 80 Grad abgekühlt, ist der Rohling fertig.
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Schritt 4

Für höchste Qualität müssen die Aluminium-formen in perfektem Zustand sein.
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Schritt 5

Der Boden der Acrylwanne wird zweimal mit Glasfasern verstärkt.
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Schritt 6

Erst kommen die Abflussöffnungen, dann werden die Bohrungen für die Düsen markiert.
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Schritt 7

Nach der Qualitätsprüfung wird die Wanne auf Hochglanz poliert.
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Schritt 8

Fertige Wannen testet HOESCH 24 Stunden auf Dichtigkeit und Funktion.
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Schritt 9

Unternehmenssitz mit 275 Jahren Geschichte: Hinter dem früheren Wohnhaus der Hoeschs und der Papiermühle entstehen die Acrylwannen.
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HOESCH DESIGN GMBH.

HOESCH Design GmbH

HOESCH DESIGN GMBH.

Das traditionsreiche, seit 275 Jahren bestehende Unternehmen stellt hochwertige Bade- und Duschwannen, Duschkabinen, Whirlpools und modernste Dampfbäder her. Die Manufaktur für die Produkte aus Acryl befindet sich in den historischen Fabrikhallen in Kreuzau-Schneidhausen bei Düren in Nordrhein-Westfalen. Dort gründete Leonhard Hoesch 1742 eine Eisenschneidmühle. Seit den 1970er-Jahren hat sich HOESCH vom Metall verarbeitenden Unternehmen zu einem Spezialisten für Badprodukte entwickelt. Als erster Anbieter stellte HOESCH 1972 Badewannen aus Sanitäracryl her. Die teils von renommierten Designern wie Philippe Starck oder Architekten wie Sir Norman Foster entworfenen Produkte sind mit vielen internationalen Design-Preisen ausgezeichnet worden.
2005 geriet das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde von der polnischen Firmengruppe Sanplast der Brüder Wieslaw und Karol Podraza übernommen. HOESCH hat 80 Mitarbeiter und machte 2016 einen Umsatz von rund 28 Millionen Euro, der Exportanteil liegt bei etwa 40 Prozent. Im Fuhrpark hat HOESCH zurzeit sieben BMW Fahrzeuge, in der Sanplast-Gruppe sollen es bis zu 80 werden.

Beate Chlosta ist seit zehn Jahren bei HOESCH Design in Kreuzau tätig, seit 2011 als alleinige Geschäftsführerin. Zuvor war sie Bankdirektorin in Stettin, in der polnischen Stadt wuchs sie auch auf. Die 52-Jährige hat eine zwölf Jahre alte Tochter, mit der sie in der Eifel wohnt. In der Region macht sie gern Ausflüge in Restaurants, trinkt ein gutes Glas Wein und genießt auch mal eine Zigarre. Chlosta beschreibt sich selbst als „leidenschaftliche Leserin“, vor allem von Biografien und Memoiren.

VERBRAUCHSANGABEN

BMW 740Le iPerformance mit Plug-in-Hybridantrieb BMW eDrive:
Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert): 2,2-2,1
CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 51-49
Stromverbrauch in kWh/100 km (kombiniert): 13,3-13,1

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 715/2007 in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. Die Angaben berücksichtigen bei Spannbreiten Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.

Reichweite abhängig von unterschiedlichen Faktoren, insbesondere: persönlicher Fahrstil, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Heizung/Klimatisierung, Vortemperierung.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen, bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen, und unter http://www.dat.de/angebote/verlagsprodukte/leitfaden-kraftstoffverbrauch.html unentgeltlich erhältlich ist.

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