BMW Motorsport hat eine erfolgreiche zweite DTM-Saison seit dem Comeback in dieser Serie im vergangenen Jahr hinter sich. Mit fünf Siegen, zwölf Podestplätzen, vier Polepositions und vier schnellsten Rennrunden hat der BMW M3 DTM auch 2013 seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Kein anderer DTM-Hersteller hat in der abgelaufenen Saison mehr Triumphe gefeiert als BMW.
Nach zehn packenden Rennen sicherte sich BMW wie schon im Vorjahr den Herstellertitel. Insgesamt sammelten die acht BMW Fahrer 369 Punkte. Bei den Teams belegte das BMW Team RBM mit insgesamt 148 Zählern den zweiten Platz. In der Fahrerwertung war Augusto Farfus (BR) mit 116 Punkten als Gesamt-Zweiter der bestplatzierte BMW Vertreter, Marco Wittmann (DE) vom BMW Team MTEK schloss die Saison als erfolgreichster Neueinsteiger in die DTM ab.
In unserem DTM-Rückblick schauen wir noch einmal auf die Höhepunkte und besonderen Geschichten einer ereignisreichen Saison 2013.

Die DTM SAISON 2013.

Doppelsieg beim DTM-Auftakt für BMW in Hockenheim.

Fulminanter DTM-Saisonstart für BMW: Augusto Farfus gewinnt das Rennen in Hockenheim. Auf dem 2. Platz landet Dirk Werner.

Bruno Spengler fährt in Brands Hatch auf das Podium.

Wie im Vorjahr sieht DTM-Champion Bruno Spengler als Zweiter die Zielflagge. Auch Marco Wittmann und Joey Hand sammeln Punkte.

Eine Marke, drei Gewinner: BMW siegt bei der DTM dreifach.

Bruno Spengler, Marco Wittmann und Timo Glock gewinnen in Spielberg.

Lausitzring: Punkte für Spengler.

Bruno Spengler sammelt sechs Punkte für die Fahrerwertung.

Moskau: Ein weiterer Podestplatz für BMW.

Augusto Farfus belegt auf dem „Moscow Raceway“ den dritten Platz.

Zweiter Platz für Augusto Farfus.

Der BMW Pilot landet beim Rennen auf dem Nürburgring als Zweiter auf dem Podium.

Erster Platz in Oschersleben.

Farfus geht als Sieger aus dem Rennen und landet damit zum dritten Mal in Folge auf dem Podest.

Zandvoort: 50. DTM-Sieg des BMW M3. Dritter Sieg für Farfus.

Zum insgesamt 50. Mal bescherte der erfolgreichste Tourenwagen der Welt einem BMW Piloten den Triumph in der DTM.

BMW verteidigt beim Saisonfinale den Herstellertitel.

Mit Timo Glock steht beim letzten Rennen der Saison zum fünften Mal ein BMW Pilot auf dem Siegerpodest – kein anderer Hersteller konnte in diesem Jahr so viele Erfolge verbuchen.

Der Rennkalender

Datum

Land

Rennstrecke

05.05.2013
DE
Hockenheimring Baden-Württemberg
19.05.2013
UK
Brands Hatch
02.06.2013
AT
Red Bull Ring Spielberg
16.06.2013
DE
Lausitzring
14.07.2013
DE
Norisring
04.08.2013
RU
Moscow Raceway
18.08.2013
DE
Nürburgring
15.09.2013
DE
Motorsport Arena Oschersleben
29.09.2013
NL
Circuit Park Zandvoort
20.10.2013
DE
Hockenheimring Baden-Württemberg

Das Fahrzeug

Schon seine Vorfahren haben die DTM aufgemischt. Den Anfang hatte Harald Grohs in Hockenheim am 29. März 1987 gemacht. Gleich beim ersten Auftritt des neuen BMW M3 fuhr der Deutsche als Sieger über die Ziellinie, der spätere Champion Eric van de Poele (BE) sorgte als Zweiter für einen Doppelerfolg. 2012 griff der BMW M3 DTM nach 20-jähriger Abwesenheit erneut ins Geschehen ein und gewann beim Comeback in dieser Serie sensationell alle Titel gegen die hochklassige und erfahrene Konkurrenz.
Der Startschuss für seine Entwicklung fiel bei BMW Motorsport im Herbst 2010, nachdem der Vorstand der BMW AG die Rückkehr in die DTM beschlossen hatte. Das Reglement sieht vor, dass an allen Fahrzeugen eine bestimmte Anzahl von Einheitskomponenten zum Einsatz kommen muss. So bleiben die Entwicklungskosten im Rahmen und fallen deutlich geringer aus als in anderen Top-Kategorien des Motorsports.
Unter Einbeziehung der immensen technischen Ressourcen der BMW Group und der außergewöhnlichen Innovationskraft haben die BMW Motorsport Ingenieure einen spektakulären Rennwagen entwickelt, der die DTM-Fans begeistern wird. Der kraftvolle V8-Motor leistet mit den vom technischen Reglement definierten Luftmengenbegrenzern ca. 480 PS. Das Fahrzeug beschleunigt von 0 auf 100 km/h in rund drei Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei ca. 300 km/h.
Bei der Entwicklung des BMW M3 DTM arbeiteten die Ingenieure von BMW Motorsport, der BMW M GmbH und aus der Serienentwicklung eng zusammen. So findet später vieles seinen Weg aus der DTM auf die Straße und in die BMW Seriefahrzeuge. Für Champions des Alltags und Rennsport-Feeling pur.
 

Technische Daten des BMW M3 DTM

Länge: 
4.775 mm
Breite:
1.950 mm
Höhe:
ca. 1.200 mm
Tankinhalt:
120 Liter
Basisgewicht:
1.100 kg (inkl. Fahrer)
Chassis/Karosserie:
CFK-Monocoque mit integrierter Tank und Stahlüberrollstruktur; CFK-Crashelemente seitlich; CFK-Crashelemente vorne und hinten
Vorder-/Hinterachse:
Doppelquerlenker-Achse mit Druckstreben und 6-fach verstellbaren Stoßdämpfern; H&R Schraubenfedern
Bremsen:
Hydraulische Zweikreisbremsanlage; Monoblock-Bremssättel aus Leichtmetall; innenbelüftete Kohlefaser-Bremsscheiben vorne und hinten; Bremskraftverteilung vom Fahrer stufenlos einstellbar; elektromagnetisches Startventil
Räder:
Schmiedefelgen aus Aluminium; 18" x 12" vorn, 18" x 13" hinten
Reifen:
Hankook; vorne: 300-680-18, hinten: 320-710-18
Motor:
90° V8-Saugmotor, 4 Ventile pro Zylinder, reglementbedingte Luftmengenbegrenzung auf 2 x 28,0mm
Hubraum:
4.000 ccm
Leistung:
480 PS (mit Luftmengenbegrenzer per Reglement)
Max. Drehmoment:
ca. 500 Nm
Motorsteuerung:
Motorelektronik Bosch MS 5.1, ohne Sicherungen, zentrales Display
Getriebe:
sequenzielles 6-Gang-Sportgetriebe, mit pneumatischer Betätigung über Schaltwippen am Lenkrad; 4-Scheiben-ZF Sachs-CFK-Kupplung; einstellbares Lamellen-Sperrdifferenzial

Die Fahrer

"Wir haben ein ganz starkes Team beisammen, jeder ist heiß auf den Saisonstart." So beschrieb BMW Team RBM Pilot Augusto Farfus die Vorfreude schon vor dem ersten Saisonrennen.

Bruno Spengler

Dirk Werner

Augusto Farfus

Joey Hand

Martin Tomczyk

Andy Priaulx

Marco Wittmann

Timo Glock

Maxime Martin

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