Das Projekt soll die Akzeptanz, den Umgang mit der verfügbaren Reichweite sowie die Anpassungs- und Lerneffekte beim Einsatz des BMW ActiveE untersuchen. Dafür werden in jeder Phase die Erfahrungen von jeweils 15 Langstreckenpendlern betrachtet, die täglich ca. 40 bis max. 100 km einfachen Arbeitsweg zurücklegen, oder anderweitig mindestens 90 km pro Tag fahren.
Bei einem Elektrofahrzeug lässt sich mittels vorausschauender Fahrweise beim Bremsen durch die sogenannte Rekuperation ein Teil der Energie wieder gewinnen und in die Batterien zurückführen. Das erhöht natürlich die Reichweite. Wie aber funktioniert das Handling, wenn man in den Grenzbereich der Reichweite kommt, also mehr als eine Batterieladung pro Tag für den Weg zur Arbeit und zurück benötigt? Was können wir tun, um den Kunden rundum zufrieden zu stellen?
Dies sind nur einige der Fragen, denen wir mit unseren Partnern der TU Chemnitz und den Stadtwerken Leipzig auf den Grund gehen wollen. Das Projekt findet im Rahmen des Schaufensters „ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET“ der Bundesländer Bayern und Sachsen statt und wird aus Bundesmitteln gefördert. Die Bundesregierung möchte sicherstellen, dass Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität wird und bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren.