Variable M Differenzialsperre

Das variable, drehzahlfühlende Sperrdifferenzial an der Hinterachse liefert bei allen Fahrsituationen einen großen Traktionsvorteil.
Das variable, drehzahlfühlende Sperrdifferenzial an der Hinterachse liefert selbst bei sehr anspruchsvollen Fahrsituationen einen entscheidenden Traktionsvorteil.
Bei herkömmlichen Differenzialsperren richtet sich das insgesamt übertragbare Antriebsmoment nach dem Moment, welches das Rad auf dem niedrigeren Reibwert übertragen kann.
Ist der Reibwert jedoch sehr niedrig, beispielsweise auf Schnee, Schotter oder gar blankem Eis, dann sind die Traktionsvorteile mit diesem Sperrenkonzept wegen des geringen sogenannten Abstützmoments begrenzt.
Die Variable M Differenzialsperre ist in der Lage, auch bei extrem unterschiedlichen Reibwerten an den Antriebsrädern einen entscheidenden Traktionsvorteil zu liefern. Bei steigender Differenzdrehzahl zwischen den Antriebsrädern wird sofort auch ein steigendes Sperrmoment aufgebaut. Damit kann ein entlastetes Rad, etwa das kurveninnere Rad bei forcierter Passfahrt, nicht mehr dazu führen, dass das Antriebsmoment völlig einbricht, der Vortrieb bleibt also stets erhalten.
Im Extremfall kann das ganze Antriebsmoment über das Rad auf der Fahrbahn mit dem besseren Reibwert übertragen werden, was besonders unter winterlichen Straßenverhältnissen einen entscheidenden Vorteil bringt. Außerdem verbessert die variable M Differenzialsperre auch fühlbar Handling und Fahrstabilität.
 
 
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