ID-Fahrer- und -Beifahrerairbag

Airbags mit dem Impact Depending System (ID) reagieren flexibel auf verschiedene Unfallsituationen.
Mit dem Impact Depending System (ID) werden Insassen von den Airbags sanfter aufgefangen.
Konventionelle Airbagsysteme unterscheiden nicht zwischen leichteren und schwereren Unfällen. Deswegen reagieren sie immer mit maximaler Intensität – der Airbag wird zuweilen praller als nötig aufgeblasen. Der Gasgenerator des „intelligenten“ ID-Airbags arbeitet dagegen mit zwei Stufen. Sie werden bei einem starken Aufprall mit kurzem Zeitverzug gezündet.
Das bedeutet Airbagentfaltung mit voller Kraft und damit maximalen Rückhalt für die Insassen. Bei einem leichten bis mittelschweren Aufprall ist der Zeitverzug größer. Der Airbag entfaltet sich langsamer, der Insasse wird sanfter aufgefangen. In jedem Fall ist die Generatorleistung der beiden Stufen so bemessen, dass keiner der vorderen Insassen Kontakt mit dem Lenkrad oder der Instrumententafel bekommt.
Ein spezieller Sensor in der Sitzfläche registriert, ob der Beifahrersitz belegt ist. Dabei erkennt das System am Gewicht, ob es sich um eine Person oder zum Beispiel nur um eine Aktentasche handelt. Bei einer Sitzbelastung von weniger als 12 kg wird der Beifahrerairbag nicht ausgelöst.
Das bedeutet geringere Instandsetzungsarbeiten nach einem Crash und eine günstigere Kasko-Typklasse. Bei der Verwendung von Kindersitzen kann der Beifahrerairbag über einen Schlüsselschalter deaktiviert werden.
 
 
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