Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer: Zeitraum, während dessen das Leasingobjekt unter Berücksichtigung seines Zwecks voraussichtlich nutzbar ist.
Investitionsgüter des Anlagevermögens unterliegen der technischen, wirtschaftlichen und zeitlich bedingten Abnutzung. Sie können somit nur für eine bestimmte Dauer genutzt werden.
Die darauf aufbauenden Abschreibungszeiten sind in den amtlichen AfA-Tabellen („Absetzung für Abnutzung“) festgelegt. Die in den AfA-Tabellen angegebene Nutzungsdauer dient als Anhaltspunkt für die Beurteilung der Angemessenheit der steuerlichen Absetzung für Abnutzung (AfA). Sie orientiert sich an der tatsächlichen Nutzungsdauer eines unter üblichen Bedingungen arbeitenden Betriebes.
Eine glaubhaft gemachte kürzere Nutzungsdauer kann der AfA zugrunde gelegt werden. Bei besonders intensiver Nutzung eines Wirtschaftsgutes, zum Beispiel durch Mehrschichtbetrieb, kann die Nutzungsdauer verkürzt werden. Die betriebsindividuell festgestellte Nutzungsdauer bildet den Rahmen für die möglichen Laufzeiten eines Leasingvertrages (40%-/90%-Regel).
 
 
Multimedia-Inhalte aktivMultimedia-Inhalte inaktiv